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Waltz With Bashir
Vals Im Bashir

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| ID: 1030 |
Views gesamt: 1957 |
| Filmtitel |
Waltz With Bashir |
| Originaltitel |
Vals Im Bashir |
| Regisseur |
Ari Folman,
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| Darsteller |
-,
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| Jahr |
2008 |
| Land |
Deutschland, Frankreich, Israel |
| FSK |
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK |
| Länge |
87 min |
| Genre |
Zeichentrick,
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| Inhalt |
Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari von einem immer wiederkehrenden Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren. Verstört macht er sich auf, Freunde und Kameraden von damals zu besuchen und zu befragen. Er muss die Wahrheit über jene Zeit und über sich selbst herausfinden. Je tiefer Ari in seine Vergangenheit eindringt, desto klarer werden seine Gedanken und die verdrängten Erlebnisse erscheinen in surrealen Bildern... |
| Autor |
sinot |
| Bilder |
Zu diesem Film wurden bislang keine Bilder hinterlegt.
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| Bewertung |
        ( 2 Stimmen )
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Bislang wurden zu diesem Film 1 Kritik verfasst.
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Von sinot, geschrieben am 22. January 2009
Filmwertung:         
Mit WALTZ WITH BASHIR erscheint ein weiterer Film der sich der Tricktechnik bedient und zeigt, dass nicht alles real verfilmt werden muss. Dies hat zur Folge, dass man dem Zuschauer eine wesentlich größere Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten präsentieren kann, was auch passiert. Bedrückende Farben und kantige Figuren, die versuchen etwas darzustellen, aber im Grunde zerissene Gestalten sind. Sehr schwer vorstellbar diese Situation mit gleicher Kraft anders zu zeigen. Der relativ starke Kontrast sorgt dafür, dass Personen und Gebäude, Gegenstände und Umgebung noch eindringlicher und uneinladender wirken. Ein Spielfilm gemischt mit dokumentarischem Anteil und Szenen die aus einer Trance entstanden sind. Hier ist auch ein Problem des Films. Denn was anfangs eindringlich, verführerisch und spannend beginnt, wird meiner Ansicht nach durch den dokumentarischen Anteil und die Interviews der anderen Personen getrübt. Die Geschichte um Aufarbeitung und Erinnerung von schrecklichen Ereignissen, hat Zündstoff und ist anspruchsvoll. Sehr gut ist beispielsweise ein Moment, wo die Soldaten Heimaturlaub bekommen und sich dort fremder fühlen als auf dem Schlachtfeld. Dies wird auch konsequent Schritt für Schritt vorgenommen, so dass man mit Ari Folman, seine verblassten Erinnerungen wiederentdeckt bzw. erfährt. Lediglich an einigen Stellen finde ich die Dramatik nicht so rübergebracht, wie es sich für die Szene gehört hätte. Beispielsweise ist mir die Verbindung von ausgelassenen Soldaten, die den Krieg kurzzeitig vergessen haben und am Strand feiern, zu anteilslos gedreht. Von der Musik her bin ich begeistert. Schöne Klangflächen, die zum Nachdenken hinreißen und andererseits eine zwanghafte Lockerheit an einigen Punkten bieten. Der unauffallende Höhepunkt ist der Moment, wo während dem Massaker einige Soldaten perplex sind. Ich denke eine unterschätzte Botschaft oder besser gesagt ein Thema ist die Frage wann man einen Befehl zu befolgen hat und wann man sich seiner Moral widmen und nach ihr handeln sollte. Krieg geht an niemandem spurlos vorüber und das kann man hier gut erkennen sowie fühlen.
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