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Die Regeln des Spiels
Rules of Attraction

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| ID: 312 |
Views gesamt: 2554 |
| Filmtitel |
Die Regeln des Spiels |
| Originaltitel |
Rules of Attraction |
| Regisseur |
Roger Avary,
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| Darsteller |
Shannyn Sossamon,
James Van Der Beek,
Ian Somerhalder,
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| Jahr |
2002 |
| Land |
USA, Deutschland |
| FSK |
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG FSK |
| Länge |
110 min |
| Genre |
Drama,
Liebesfilm,
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| Inhalt |
Es ist 'The End Of The World Party' auf dem Campus der fiktiven Kunsthochschule Camden College in New England. Lauren Hynde (Shannyn Sossamon) ist nur total dicht. Was da der mit 'ner Videokamera herumfuchtelnde Victor (Kip Pardue) textet, davon kommt kaum was mehr bei ihr an. Victor, das ist der, dessen Bild sie bei sich im Zimmer eingerahmt hat, ihr Freund, ihre Liebe, welchen sie während seiner exzessiven Europavergnügungsreise so vermisst hat, aber trotzdem fast mit Sean Bateman (James Van Der Beek) angebändelt hätte. Sie verziehen sich auf ein Zimmer im Obergeschoss des Hauses - weg ist sie. Sie kommt erst wieder zu sich, als sie von einem total betrunkenen und reihernden Kommilitonen von hinten genommen, faktisch vergewaltigt wird. Eigentlich wollte sie doch ihre Jungfräulichkeit an Victor verlieren, der, welcher dort daneben steht und ganz begeistert diesen Act filmt. - Rewind. - Paul Denton (Ian Somerhalder) ist der hübsche schwule Ex-Freund von Lauren, welcher sich immer in den Falschen verguckt. Denn durch Drogen lassen sich die nicht breitschlagen mit ihm in die Kiste zu springen und auch Sean erwidert im späteren früheren Verlauf der Geschichte seine Zuneigung nicht. - Rewind. - Sean, der jüngere Bruder von Patrick aus "American Psycho" ist nicht hart genug für das Drogengeschäft, was er hier rege betreibt. So schuldet er bald seinem paranoiden, jederzeit vollgekoksten Lieferanten Rupert (Clifton Collins Jr.) einige tausend Dollar, was in der Konsequenz dahin führt, dass Sean in Berührung mit einem Baseballschläger gerät. Und das ist Sean ins Gesicht geschrieben, als er auf der Bildfläche erscheint. Er sieht Lauren gerade noch abziehen, zerreißt die Liebesbriefchen und visiert Blondchen Kelly (Kate Bosworth) drüben am Billardtisch an. Nein, sie würden sich nicht kennen und schon hat er sie abgeschleppt. Doch dem folgt so für ihn kein besonders geiler, schon eher ziemlich mühsamer, F#ck, was macht er da nur.
Genug des Intros', dem Ende vor dem Ende. Wir spulen zurück und los geht's. Zeilen auf violettem Papier erhält Sean, er ist überzeugt, dass der Absender Lauren ist. Dies glauben wir auch bis zu der sich ewig hinziehenden Szene, als die Rasierklinge langsam die Pulsadern aufschlitzt. Sean ist so ziemlich der Einzelgänger, er ist alleine auf weiter Flur und wie die anderen beiden des Trios im Grunde auf der zum Misserfolg verdammten Suche nach der einzig wahren Liebe. Nicht nur wegen der nymphomanisch und magersüchtig veranlagten Lara (Jessica Biel), der Zimmerkameradin und sogenannten besten Freundin Laurens' haut das nicht hin. Drei junge Menschen, einer noch mehr Träumer als der andere. "The Dress To Get Screwed Party" ist auch nur ein weiter Schauplatz der Verwirrung, Lauren weiß nicht was sie will, Seans' Sein ist eh schon mehr als trostlos und Paul kämpft sowieso auf verlorenem Posten. Es hört so auf wie es angefangen hat, na, es geht noch ein paar Minuten weiter, es liegt Schnee, eine letzte Begegnung. Ende.
Bret Easton Ellis lieferte mit seinem Roman 1987 die Vorlage für Regisseur und Drehbuchautor Roger Avary, welcher dieses Liebesdrama mit Kingsgate Films und seiner Roger Avary Filmproduktion GmbH in die heutige Zeit projizierte. Vertrieben wir der Streifen von Lions Gate Films und bei uns vom Münchener Concorde Filmverleih. Gedreht wurde ab dem 17. Februar 2001 in Süd-Kalifornien über L.A., den Redlands, bis Oktober. Das Budget lag bei $ 4 Millionen, fehlt da nicht eine Null? Der Film startete schon am 11. Oktober letzten Jahres in den Vereinigten Staaten und ist dort bereits am 18ten 2ten auf Video erhältlich. |
| Autor |
HiPPiE |
| Bilder |
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| Bewertung |
       ( 2 Stimmen )
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Bislang wurden zu diesem Film 1 Kritik verfasst.
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Von HiPPiE, geschrieben am 4. January 2004
Filmwertung: Keine Wertung
Flashback Nummer eins, vorwärts, Nummer zwei und weiter rückwärts, 'mal etwas Anderes und man gewöhnt sich fast an den regelmäßigen backspin. Das ist angenehm, zwar keine erwähnenswerte Special Effects, dennoch werden zur lockeren Abwechslung ein paar einfache und doch besondere Kameratricks eingeworfen. Wie auch dieses erste Mal face2face, splitscreen, ohne Schnitt und als die Kamera Abstand auf die Seite nimmt ist man gespannt, ob sich das Bild nahtlos zusammenfügt. Und dann fragt man sich wie das gemacht worden ist, geht das so, eher unwahrscheinlich, das riecht nach Computer, bzw. bluebox. Sehr geil sind auch diese zackigen drei Minuten mit ihrem schnellem Voiceover als Victor von Europa berichtet, noch besser als die äußerst amüsante Szene mit Richard 'Dick' Jared (Russell Sams), welcher filmisch zwar so unter Drogen steht aber andererseits dermaßen echt und natürlich rüberkommt. Dagegen ziemlich lächerlich kommt Seans' Selbstmordversuch rüber. Michael Ralph ist korrekt, der Jamaikaner. Richtig abstoßend, u.a. neben der Vergewaltigungs- und der ersten F#ckszene, dagegen derselbe durch der ihn heimlich Liebenden. - Es ist eine faszinierende, satirische und doch realistische Abrechnung mit der jungen pubertierenden Gesellschaft, ein Hoch und Runter. Sex & Drogen dominieren diese provokante wie kontroverse, schamlose wie abstoßende, vulgäre wie menschenverachtende, schockende wie schrille Geschichte. Mit unseren Charakteren können wir uns auch nicht wirklich anfreunden, irgendwie sind die allesamt, ja, krank einerseits, aber auch einfach nur voll egoistisch. Noch schlimmer ist, dass die unmoralische Story substanziell nichts hat, aus dem Nichts kommt und ins Nirgendwo führt. Den Film als Gesamtes betrachtet, er spaltet, aber: Ganz o.k., auf eine gewisse Art sogar supercool.
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