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In den Straßen der Bronx
A Bronx Tale

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| ID: 383 |
Views gesamt: 2699 |
| Filmtitel |
In den Straßen der Bronx |
| Originaltitel |
A Bronx Tale |
| Regisseur |
Robert De Niro,
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| Darsteller |
Robert De Niro,
Chazz Palminteri,
Lillo Brancato,
Francis Capra,
Joe Pesci,
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| Jahr |
1993 |
| Land |
USA |
| FSK |
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK |
| Länge |
121 min |
| Genre |
Mafiafilm,
Drama,
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| Inhalt |
Es ist das Jahr 1960 in New York. Der neunjährige Calogero wächst mitten im pulsierenden Leben der Bronx auf. Sein Vater Lorenzo ist Busfahrer und setzt alles daran, seinen Sohn von den Gefahren der Straße fernzuhalten. Eines Tages verändert ein Erlebnis schlagartig Calogeros Leben. Er wird Zeuge, wie der Mafia-Boss Sonny, den er immer bewunderte, vor seinen Augen einen Mann erschießt. Calogero deckt Sonny und hat von nun an zwei Väter. Acht Jahre später ist Calogero immer noch zwischen seinen zwei Vorbildern hin- und hergerissen. Das Stadtviertel hat sich verändert, immer mehr Schwarze haben sich niedergelassen. Hier findet Calogero seine erste große Liebe und steht plötzlich bei den aufkeimenden Rassenkonflikten zwischen den Fronten ... |
| Autor |
Coen |
| Bilder |
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| Bewertung |
      ( 2 Stimmen )
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Bislang wurden zu diesem Film 1 Kritik verfasst.
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Von Coen, geschrieben am 21. January 2004
Filmwertung:         
Robert De Niro's Regiedebüt ist ein feines Meisterwerk und es wäre das beste, erst einmal kurz seine Leistung vor und hinter Kamera zu würdigen.
Seine größte Qualität ist ja bekanntlich immer die Darstellung von verstörten Männern, angefangen in "Taxi Driver" über "Deer Hunter" hin zu "Kap der Angst". Sobald er aber den Otto-Normal-Bürger spielte (zb in "Stanley und Iris") fehlte irgend etwas.. Ja, es fehlte irgend etwas! Er war zwar in diesen "Gefühlsfilmen" routiniert fantastisch, doch es gelang ihm nicht so richtig an die Fähigkeiten eines zerissenen Gangsters wie in "Casino" und anders wo zu knüpfen --> er war selten ein Mensch, der Wärme und große Gefühle in seine Rollen prachte.
Doch bei "In den Straßen der Bronx" schaffte er es irgendwie grandios, eine Art Gefühlsintentität hinein zu bringen. Zwar mehr als Regisseur, aber auch in der Rolle des (einfachen) Vaters überraschend anders (anders gut). Er bildet diesmal nicht den Mittelpunkt des Films, vielmehr hält er sich zurück. Umso mehr passte "Sonny", der charismatische Gangsterboss perfekt in den Film. Die Beziehung zwischen ihm und dem Jungen wurde nicht reißerisch inszeniert. Ich dachte zu Beginn, dass er den Jungen zum skrupellosen Nachfolger ausbilden würde - Gott sei Dank war dem nicht so -> wäre dann wohl n zweiter "Good Fellas"-Streifen geworden. Gut, auch ohne diese Entwicklung erinnerte der Film stark an "Good Fellas" - aber Scorseses Werk ging viel mehr analytischer (und detailreicher) vor -> kälter. Aber in De Niros Werk spürte man eher die andere Seite, die "menschlichere". Wunderbar!
Fazit: Großer Film über das Erwachsenwerden in ner üblen Gegend ;)
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