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Mystic River
Mystic River

Neues Plakat vorschlagen
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| ID: 437 |
Views gesamt: 2959 |
| Filmtitel |
Mystic River |
| Originaltitel |
Mystic River |
| Regisseur |
Clint Eastwood,
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| Darsteller |
Sean Penn,
Tim Robbins,
Kevin Bacon,
Marcia Gay Harden,
Laury Linney,
Laurence Fishburne,
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| Jahr |
2003 |
| Land |
USA |
| FSK |
Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK |
| Länge |
135 min |
| Genre |
Drama,
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| Inhalt |
Einst verband sie eine Freundschaft. Als Kinder haben sie auf der Straße Hockey gespielt. Nun ist das einzige, was sie verbindet eine schreckliche Tragödie.
Jimmy (Sean Penn) ist ein Ex-Sträfling, dessen größter Stolz seine Tochter Katie brutal ermordet wurde. Sean (Kevin Bacon) untersucht den Fall. Alles spricht dafür, dass Dave (Tim Robbins) der Mörder ist.
Dave wurde als Kind sexuell missbraucht und ist bis heute nicht darüber hinweg. Als er eines Nachts blutüberströmt nach Hause kommt, zweifelt selbst seine Frau an seiner Unschuld. |
| Autor |
PISI |
| Bilder |
Tim Robbins
Verzweifelter Sean Penn
Penn mit Filmtochter
Clint Eastwood
Bacon & Fishburne
Alle anzeigen
| Bild hinzufügen |
| Bewertung |
        ( 4 Stimmen )
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Bislang wurden zu diesem Film 3 Kritiken verfasst.
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Von DELTA-one71, geschrieben am 24. February 2007
Filmwertung:          
Clint Eastwood ist einfach ein Schwergewicht der Filmbranche, ob als Schauspieler oder als Regisseur. Auch mit Mystic River setzt er wieder ein Meisterwerk, das seines gleichen sucht.
Ohne viele Effekte dreht Eastwood sein Drama, der Schnitt hat einige Raffinesse und ist doch schlicht. Genau wie die Musik, die einerseits unauffällig ist, und dann doch jede Szene noch intensiver macht.
Die Geschichte ist eine mitreißende Tragödie, die einem am Schluss schmerzhaft vor Augen führt, wie eine Tat mit so lächerlichem "Motiv" soviele Leben ruinieren kann. Alle Figuren sind tief gezeichnet. Hat man am Anfang noch eine oberflächliche Meinung von vielen, so lernt man mit der Zeit immer mehr ihre Abgründe kennen. Einzelne Szenen sind so einprägend gefilmt, dass sie für richtige Gänsehaut sorgen, so z.B. am Anfang als Jimmy von Polizisten festgehalten nach seiner Tochter schreit, oder auch das Ende am Fluss.
Zu verdanken ist dies auch den hervoragenden Schauspielern, allen voran Tim Robbins und Sean Penn, die den Oscar bekammen. Aber auch Kevin Bacon und Lawrence Fishburne, selbst die kleinsten Nebenrollen sind toll besetzt.
An diesem Film gibt es absolut nichts auszusetzen, er ist einfach perfekt.
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Von Coen, geschrieben am 12. July 2004
Filmwertung:         
Clint Eastwoods bester Film.
Ein sehr aufwühlender und erschüttender Film, der als sensible Charakterstudie als auch spannender Thriller fungiert. Gleich zu Beginn vermittelt der Film eine kalte deprimierende Grundstimmung. An einem ruhigen Nachmittag in einem tristen Stadtteil wird ein Junge von Kinderschändern entführt. Ein stiller Soundtrack begleitet dieses prägende Erlebnis, bei denen zwei Jungs mit anssehen müssen, wie der dritte im Auto verschleppt wird und 4 Tage lang verschwunden bleibt. Immer wieder Abblendungen der einzelne Szenen-Fetzen vom weiteren Verlauf der Geschehnisse. Bis hin zur Gegenwart. Von dort an beginnt die eigentliche Geschichte. Die drei (mittlerweile entfremdeten) Freunde sind erwachsen und werden durch einen Tochter-Mord wieder zusammen geführt.
Der Film nimmt sich viel Zeit und setzt viel auf Dialoge und Charakterbeschreibungen. Keine Minute davon ist je langweilig oder schnulzig. Immer realitätsnah und nie reißerisch erzählt. Die Geschichte wird von absolut genial agierenden Schauspielern getragen, die allesamt Oscarwürdig sind. Dass Sean Penn und Tim Robbins letzenendlich "nur" ausgezeichnet wurden sind, ist sehr befriedigend zu verschmerzen. Meiner Meinung hätte jeder der Schauspieler einen Oscar verdient ! Von Kevin Bacon, Gay Harden, Laura Linney bis hin zum stummen Jungen und dessen großen Bruder. Meisterhaft. Sean Penns Leistung, die dann doch mal hervorgehoben werden muss, ist wahrhaftig eine der besten der letzten 10 Jahre. Bei der Szene, als Penn vom Tod seiner Tochter erfährt, bekommt man Gänsehaut, bei der ersten Befragung in einem Cafe die geballte Schauspielkraft zu spüren: Die Trauer, seine Blicke, seine Gesten - Mundwinkel nach unten, Stirn schmerzhaft runzelnd .. - das Schnaufen der Nase , Bewegen der Finger ... einfach nur grandios ..
Ein Highlight des Films sind die unerträglich quälenden Schlussminuten. Manchmal wollte ich gar nicht hinsehen, so nervtreibend war das Finale am Mystic River. Aufwühlend und wenig befriedigend. Man leidet mit und ist anfangs auch irgendwie wütend auf den Ausgang. So ging es mir jedenfalls. Doch spätestens vor dem Abspann kapiert man dann die ganze Tragödie und kommt wieder klar. Man kann sich mit dem offenen Ende versöhnen. Gut ist es sicher nicht, aber auch nicht schlecht.. Interpretationen gibt es viele..
9,5/ 10
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