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  Blood in Blood out - Verschworen auf Leben und Tod
      Bound by Honor

Blood in Blood out - Verschworen auf Leben und Tod
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Blood in Blood out - Verschworen auf Leben und Tod bei OFDb
ID: 564 Views gesamt: 2858
Filmtitel Blood in Blood out - Verschworen auf Leben und Tod
Originaltitel Bound by Honor
Regisseur Taylor Hackford,
Darsteller Damian Chapa, Jesse Borrego, Benjamin Bratt,
Jahr 1993
Land USA
FSK Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK
Länge 180 min
Genre Drama,
Inhalt Los Angeles Anfang der 70er. Cruz, Miklo und Paco kämpfen mit ihren “Vatos Locos“ gegen eine rivalisierende Gang. Aus Macho-Gehabe wird schnell tötlicher Ernst. Bei einem Gang-Fight bringt Miklo den Boss der Feinde um und kommt deswegen ins Gefängnis.

Während er im Knast immer tiefer im Bandensumpf versinkt und langsam zu einer führenden Persönlichkeit wird, wird Paco Polizist. Und Cruz, der eigentlich eine große Karriere als Maler vor sich hat, verfällt den Drogen.
Autor PISI
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Bewertung ( 3 Stimmen )


Bislang wurden zu diesem Film 2 Kritiken verfasst.

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Von CicoE, geschrieben am 23. January 2010
Filmwertung:

Nun, ein älterer Film , der es schafft, einen Kultstatus zu erreichen.

Die schauspielerische Leistung von Damian Chapa wird oft als zu 'theatralisch' und zu Mimikreich bezeichnet. Auch wirkt der von ihm gespielte Miklo zu 'kindisch'.
Ich kann dazu nur sagen, dass es Chapa gelungen ist, den Charakter Miklo zu spielen. Er ist weiß, muss sich bei allen, auch den anderen weißen Insassen, behaupten. Im Film spricht er vor dem Bewährungsausschuss über seine Vergangenheit, die zeigt, dass er ein Kind bleiben musste! Sein Leben beim gewalttätigen und herrschenden Vater, bei seinen Cousins oder eben im Knast. Der Charakter Miklo wurde dadurch nicht erwachsen und versucht eben durch diese Art und Weise (psychologisch gesehen) ein vollwertigen Menschen vor anderen darzustellen. Auch treffen durch die Mexikanische Mutter verschiedene Charaktereigenschaften in einem Menschen aufeinander, die es diesem schwer machen, damit umzugehen.
Ich war selbst Insasse und kann sagen, dass durch Gefängnis einige Charaktereigenschaften auf der Strecke bleiben, da man keine Möglichkeit hat, diese auszuprägen.

Benjamin Bratt spielt den Charakter Paco sehr überzeugend. Die Mimik und Gestik wirken gut studiert und passen (der Kampf mit Spider wirkt sehr gut gespielt von Bratt, die Augen voller Hass), ebenso wie auch bei Jesse Borrego's Charakter Cruz. Da diese weiterhin in Freiheit leben, sieht man, wie ein Mensch sich entwickelt, wenn er anderen, mehreren Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Ob Paco durch die Armee und Juanito's Tod so 'verklemmt' wirkt, oder diese Kälte und Hang zum Selbstmitleid in Paco's Vergangenheit im Barrio gesprägt waren, kann man selbst entscheiden.
Cruz stürzt durch den Drogenkonsum und die dadurch entstehende Gleichgültigkeit tief und zeigt allerdings, dass man es auch schaffen kann, wieder aufzustehen. Leider sieht man im den Charakter Cruz einen kleinen 'Feigling', der, wie z.B. bei Lightning, beim Konsum mit seinem alten Gang-Mitglied oder auch vorher bei der Ausstellung nicht so einfach 'Nein' sagen kann.

Die Athmosphäre wirkt zu jedem dargestellten Abschnitt passend, gerade San Quentin wird, meiner Meinung nach, realistisch für diese Zeit dargestellt, wenn man sich damit befasst.
Gut sieht man, wie vorschnell Schlüsse von Personen gezogen werden. Miklo selber durch die VL-Tätowierung und das erste Aufeinandertreffen mit Magic, der eine TP-Tätowierung hat. Paco und sein Kollege denken, Popeye sei der Boss von La Onda, wegen dem Foto. Ivan schliesst aus dem Handschlag von Miklo und Bonafei, dass es 'vorbei' sei, was der Direktor bezweifelt... etc.

Ein sehr gelungener, unterhaltsamer Film, obwohl er deutlich über der normalen Spielfilmlänge liegt, es allerdings gekonnt schafft, sich danach etwas traurig zu fühlen, weil der Film 'schon' zu Ende ist.

MfG...
...der CicoE



Von PISI, geschrieben am 13. March 2005
Filmwertung:

Regisseur Taylor Hackford (“Ray“) hat es geschafft Familiendrama und Bandenkriegsdrama eindruckvoll miteinander zu verbinden. Die drei Hauptcharaktere haben sich geschworen die verfeindete Gang bis aufs Blut zu bekämpfen. Darunter leidet dann ihre Beziehung untereinander. Dabei hat Hackford nicht an Dramatik und vor allem nicht an Spannung gespart. 180 Minuten Laufzeit mögen einem während des Schauens etwas lang vorkommen. Lässt man sich aber mit dem brisanten und gut inszenierten Stoff vollkommen ein, vergeht die Zeit sehr schnell.

Die einzige Schwierigkeit bei dem Film bestand für mich darin, Damian Chapa mit seinen blonden Haaren und den strahlend blauen Augen, den bösen Gangster abzukaufen. Er spielt denjenigen, der am vernünftigsten zu sein scheint. Doch mit seiner Naivität zerstört er sein Leben. Benjamin Bratt und Jesse Borrego dagegen liefern eine überzeugende Darstellung. Sie zeigen, wie man dem jugendlichen Leichtsinn mal schneller, mal langsamer entsagen kann und erwachsen werden kann.

Blood in Blood out zeigt drei verschiedene Wege, die man einschlagen kann, auch wenn der Bund des Blutes einen auf ewig vereint.

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