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  The Football Factory
      The Football Factory

The Football Factory
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The Football Factory bei OFDb
ID: 607 Views gesamt: 3700
Filmtitel The Football Factory
Originaltitel The Football Factory
Regisseur Nick Love,
Darsteller Danny Dyer, Jamie Foreman, Frank Harper, Neil Maskell, Roland Manookian,
Jahr 2004
Land England
FSK Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK
Länge 87 min
Genre Drama, Komödie,
Inhalt Wir befinden uns in Chelsea, London. Für Tommy besteht das Leben aus nicht vielen Dingen. Auf die 30 zugehend und Single, arbeitet er fünf Tage die Woche um sich Samstags dann mit verfeindeten Hooliganbanden in den Vorstädten zu prügeln, und letztendlich am Sonntag in der Kneipe auszuspannen.

Mit einem Aufriss am Wochenende beginnt Tommys Stress. Der verückte Bruder seiner Flamme vom Abend zuvor denkt er habe seine Schwester vergewaltigt und ist kurz davor Tommy umzubringen, als ihn in letzter Sekunde Tommy's Freund Rod mit einem Baseballschläger umnietet. Natürlich schwört sich dieser Rache und erwischt die beiden kurze Zeit später in einer Bar, als sie sich die Auslosungen für die Pokalspiele im Fernsehn anschauen. Glücklicherweise können sie noch einmal entkommen.

Nachts bekommt Tommy plötzlich seltsame Albträume, in denen er von feindlichen Hooligans aufs übelste zusammengedroschen und ein mysteriöser Junge mit einem Verband um den Kopf mit ihm spricht. Ob diese Träume mit dem kommenden Auswärtsspiel von Chelsea und der anschliessenden Schlägerei zu tun haben?
Autor michelangelo
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Bewertung ( 2 Stimmen )


Bislang wurden zu diesem Film 1 Kritik verfasst.

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Von michelangelo, geschrieben am 21. May 2005
Filmwertung:

The Football Factory ist ein Drama mit einer gehörigen Portion Ironie und Witz. Deswegen hab ich als 2. Kategorie mal Komödie angegeben, weil es im Film neben den ganzen Schlägereien auch viel zu lachen gibt, zb wenn die Mitglieder der "Firma" sich gegenseitig Streiche spielen. Aber es gibt auch bewegende Szenen. Zwei junge Männer beleidigen einen Pakistani im Bus, und einzig ein alter Mann (Tommys Opa) hat die Courage den beiden die Meinung zu geigen. Kurz darauf steigt er aus dem Bus aus und erleidet einen Schlaganfall.

Neben Tommy gibt es noch zwei weitere heimliche Hauptdarsteller im Film, nämlich einmal seinen Opa und zum anderen seinen Boss und Gangleader Billy, deren Geschichte in Handlungssträngen neben dem eigentlichen erzählt wird. Sein bester Freund Rod lässt im Restaurant das beste und prägendste Zitat für diesen Film ab, dass ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

Zitat:

"....Ich sitze meistens im Büro rum und warte auf das Wochenende. Verstehn sie mich nicht falsch, ich verdien damit mein Geld. Aber meine Lieblingsbeschäftigung ist Leute zusammenschlagen. Beim Fussball. Das ist sone Art Ventil für mich. Wie sie sich beim Umfang von meinem Bierbauch denken können hab ich mit Sport nicht unbedingt viel am Hut. Und ich nehm keine Drogen. Das stimmt zwar nicht so ganz, aber selten. Ich kann mir jedenfalls nichts schöneres vorstellen als mich bei ner Schlägerei zu entspannen. Sie vielleicht nicht - Dafür muss ich nicht so rumlaufen wie sie: wie verklemmte Wichser die nen Stock im Arsch haben und so tun als ob ihr kleiner Vorortalbtraum das Grösste wär. Aber ich nehme an dass sie sich wahrscheinlich n bißchen anders sehen. Ober, können wir zahlen?"

Zwangsläufig fühlt man sich bei Football Factory auch des öfteren mal an Fight Club erinnert, wobei das Ende auch ziemlich von American History X inspiriert ist. Über Hooligans weiss man nach dem Film nicht viel mehr als vorher, jedoch sind die Szenarios um die Stadien mit den Polizisten, die Vorstädte und Schauplätze des Geschehens ebenso gut gewählt wie die Darsteller im Film. Manchmal erscheint die Handlung etwas zusammengewürfelt und nicht spannend genug, die derben Dialoge reissen das aber wieder raus.

Fazit: empfehlenswert!

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