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  Die fetten Jahre sind vorbei
      Die fetten Jahre sind vorbei

Die fetten Jahre sind vorbei
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Die fetten Jahre sind vorbei bei OFDb
ID: 632 Views gesamt: 2432
Filmtitel Die fetten Jahre sind vorbei
Originaltitel Die fetten Jahre sind vorbei
Regisseur Hans Weingartner,
Darsteller Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg,
Jahr 2004
Land Deutschland
FSK Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK
Länge 125 min
Genre Drama,
Inhalt Für Jule ist das Leben eigentlich schon vorbei bevor es angefangen hat. Bei einem Auffahrunfall verursacht sie bei Peter, einem erfolgreichen Manager, einen Totalschaden. Kostenpunkt: 95.000 Euro. Weil die Versicherung nicht zahlen will muss Jule das Geld selber abstottern und einen undankbaren Job als Kellnerin annehmen. Auch aus ihrer Wohnung fliegt sie raus, muss diese aber um ihre Kaution wiederzubekommen erst noch renovieren. Zum Glück erklärt sich Jan, der beste Kumpel ihres Freundes, bereit ihr unter die Arme zu greifen. Als sich die beiden besser kennenlernen erzählt Jan ihr was er und Jules Freund in ihrer Freizeit machen, nämlich in Villen von reichen Bonzen einbrechen um dort die Möbel zu verrücken und ihre Nachricht zu hinterlassen: "Die fetten Jahre sind vorbei".

Eines Tages kommen Jan und Jule an Peters Haus vorbei, und Jule sieht ihre Chance sich an Peter wegen der Unfallgeschichte zu rächen. Doch aus Versehen lässt Jule ihr Handy dort liegen, und sie müssen in der nächsten Nacht abermals in die Villa einsteigen. Beide fallen aus allen Wolken, als Peter früher als erwartet aus dem Urlaub zurückkommt und plötzlich im Hausflur steht...
Autor michelangelo
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Bewertung ( 2 Stimmen )


Bislang wurden zu diesem Film 1 Kritik verfasst.

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Von michelangelo, geschrieben am 12. July 2005
Filmwertung:

Mit Sicherheit gehört "Die fetten Jahre sind vorbei" mit zu den 3 besten deutschen Filmen des vergangenen Jahres. Mir hat er aber nur begrenzt gut gefallen. Viele Stellen im Film kamen mir sehr bekannt vor, andere wirkten aufgesetzt. Der Nutzen der Einbruchsaktionen bleibt mir bis jetzt ein Rätsel, obwohl alles sehr schön erklärt wurde. Wie im Film bereits oft genug gesagt wurde, die Tage der sozial/kulturellen Revolution sind vorbei. Vor allem stecken hinter der Entführung keine Ideale, sondern bloss Vertuschung. Das hat mich am meisten gestört am Film. Vielleicht war es ja die eigentliche Message, dass man Kompromisse machen muss unter dem Deckmantel der Revolution, aber war das alles? Ich denke schon.

Noch ein Kritikpunkt sind Kamera und Ton. Ich verstehe ja noch dass man Handkameras benutzt hat um das Geschehen etwas hautnaher und lebendiger zu gestalten, aber wieso ist der Ton an manchen Stellen so dumpf? Und als in einer Szene in der Berghütte die Kamera auch noch Digicam mäßig heranzoomt kommt man sich nun echt so vor als würde man grade das Video der letzten Weihnachtsfeier ansehen. Naja....

Gegen Ende des Films kommt noch einmal eine erfrischende Kehrtwendung, leider endet der Film zu abrupt, man würde gerne noch wissen wie es weitergeht. Das Spiel der 3 Jungdarsteller ist aber wirklich exzellent, quasi schon Hollywoodreif.

Daniel Brühl zeigt wieder einiges seiner Klasse, auch wenn der neue Bart ihm nicht steht, Mittelpunkt des Films ist aber natürlich Newcomerin Julia Jentsch, die neulich erst für die Beste Hauptrolle in "Sophie Scholl" ausgezeichnet wurde.

Fazit: Fängt stark an, lässt aber ebenso stark nach. Nur wegen der guten schauspielerischen Darbietung:

7.5/10

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