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  Brothers Grimm
      The Brothers Grimm

Brothers Grimm
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Brothers Grimm bei OFDb
ID: 697 Views gesamt: 2882
Filmtitel Brothers Grimm
Originaltitel The Brothers Grimm
Regisseur Terry Gilliam,
Darsteller Matt Damon, Heath Ledger, Peter Stormare,
Jahr 2005
Land USA
FSK Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK
Länge 117 min
Genre Fantasy, Grusel,
Inhalt Die Brüder Jake (Jakob) und Will(-helm) Grimm verdienen im ausgehenden 18. Jahrhundert ihr Geld mit Betrügereien, indem sie zu Orten fahren, die angeblich verflucht, oder von Spuk belastet sind und dort mit allerlei technischen Hilfsmitteln die "Geister" vertreiben. Als die beiden -von einem französischen Offizier gezwungen- das Verschwinden von elf Mädchen in einem abgelegenen Dorf klären sollen, erwartet Sie eine böse Überraschung: Das Geistertreiben ist real. Die beiden finden heraus, dass eine unsterbliche (aber nicht ewig junge) Königin in einem Turm nach dem Blut der Mädchen trachtet, um ewige Jugend und die Herrschaft über das Königreich wieder zu erlangen. Das müssen Will und Jake natürlich verhindern, zumal es nur noch ein junges Mädchen in dem Dorf gibt - der neue Schwarm von Jake...
Autor Loui
Bilder Jake und Will
Jake und Will 2

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Bewertung ( 5 Stimmen )


Bislang wurden zu diesem Film 4 Kritiken verfasst.

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Von Kat, geschrieben am 26. January 2006
Filmwertung:

Naja, war ein netter Versuch. Ganz so schlecht, wie er fast überall bewertet wird isser dann aber doch nicht. Ich hatte mit Jacob auch trotteliger vorgestellt, als er eigentlich war. Will hingegen war so arrogant, wie er in der Vorschau auch rüberkam. Nicht gerade lustig fand ich den dünnen Kumpanen, der mir in Fluch der Karibik besser gefallen hat.

Die Story, naja, mit Märchen hatte sie nur auf entfernteste Weise zu tun und manche Handlungsstränge hätte man auch getrost weglassen können. Einige Szenen waren sehr gut und boten auch neue Ideen. Was allerdings richtig genervt hat war der italienische Offizier und die Franzosen, mit ihrem dämmlichen Akzent. Aber hauptsächlich war es der Offizier. Was war ich froh, als der weg vom Fenster war. Hielt zwar nich lange, aber ich war für kurze Zeit froh.

Viele Witze gingen auf das Konto von Tieren, wobei ich jetzt nicht die Kröte meine, den die war ganz amüsant. Doch die Pferde zu Beginn, der Hase und die kleine Kitty hätten nicht unbedingt sein müssen. "A Point."

Gut dargestellt war die Königin, wobei der Spiegel sehr stark an Van Helsing erinnerte.

Insgesamt sind die Gebrüder Grimm ganz okay, ein bißchen vergleichbar mit Sleepy Hollow, an den der Film aber nicht ran kommt. Ansonsten war es der gleiche Reinfall wie damals Van Helsing. Gute Vorgabe mit Potenzial aber schlechte Umsetzung.

6 von 10 Märchenerzählern



Von tsuliwaensis, geschrieben am 30. December 2005
Filmwertung:

Ich habe Hinweise auf Märchen wie "Prinzessin auf der Erbse" und "Die Schneekönigin" in diesem Film gesehen, die ja nun nicht von den Gebrüdern Grimm, sondern von Hans-Christian Andersen sind. Ist das niemandem aufgefallen? Oder irre ich mich tatsächlich und es gibt von diesen Märchen auch eine Grimmsche Version? So ein schlimmer Fehler dürfte ja nun eigentlich nicht passieren... ansonsten fand ich den Film absolut in Ordnung, nicht überwältigend, aber doch schön gemacht.



Von PISI, geschrieben am 7. October 2005
Filmwertung:

Wer eine Art Biographie der Gebrüder Grimm erwartet, ist bei "The Brothers Grimm" total schief gewickelt. Man muss damit rechnen, dass die Märchen total zerfleddert werden und dafür viel Fantasie und Verständnis aufbringen, da Terry Gilliam, der vermeintliche Kultrigisseur, eine ganz eigene Art Märchen erzählt hat. Hänsel und Gretel, die auf der Suche nach dem verschwundenen Rotkäppchen sind; der böse Wolf, der dann ein Mensch ist und die böse, spiegelschauende Königin, die wie Dornröschen schläft und wie die Prinzessin auf der Erbse gebettet ist mögen einem Märchen Fan schwer aufstoßen. Mir war klar, dass die Geschichten verfremdet werden. Aber so arg und dass kaum noch was zu erkennen war, war dann auch nicht so mein Ding.

Zumindest optisch sah der Film ganz nett aus, wobei die Kulisseb zeitweise doch etwas künstlich wirkten. Matt Damon und Heath Leadger wirkten etwas deplaziert, letzterer machte jedoch noch eine bessere Figur. Genauso deplaziert waren die Gags, die zu oft keine waren. Während des ganzen Films hat niemand im Kino gelacht und auch ich konnte vielleicht nur 2 Mal schmunzeln.

Gegen Ende wurde es dann besser. Dank Monica Bellucci. Doch auch ihr Auftritt war zu kurz, um den Film richtig gut werden zu lassen. Noch ein Minus sind der schreckliche frazösische und italienische Akzent.



Von Loui, geschrieben am 6. October 2005
Filmwertung:

Terry Gilliam ("Fear and Loathing in Las Vegas") hat hier etwas Eigenartiges erschaffen - eine Mischung aus Fantasy, Grusel, Abenteuer und Komödie. Wer den Trailer nicht kennt, oder keine Kritiken gelesen hat, dürfte reichlich überrascht sein.

Die mittelmäßig ausgearbeiteten Hauptcharaktere (Heath Ledger und Matt Damon) füllen die düstere Atmosphäre (erinnernd an "Sleepy Hollow") mit erfrischendem Humor auf. In starkem Kontrast dazu stehen die Gruseleffekte, die geschickt eingesetzt und akzeptabel animiert sind.

Peter Stormare ("Bad Boys 2") spielt hier eine Paraderolle als französischer Offizier, der eher schlecht, als recht versucht seine Autorität zu waren.

Wahllos in das Storyboard gemischt sind sämtliche deutschen Volksmärchen, die man aus Kindertagen kennt. Dazu kommen Werwölfe, verwunschene Bäume und die Symbolik mit dem Spiegel.

Bei dem Reigen aus schönen Kostümen, ausgefeilten Witzen und atmosphärischer Musik, stellt sich dem Zuschauer dennoch die Frage: "Warum nur, haben wir das nicht gemacht?" Wo aus Jakob "Jake" und aus Willhelm "Will" wird, wo deutsches Volksgut hoffnungslos durch den Dreck gezogen wird, fragt sich der Deutsche, was uns fehlt, dass wir sowas nicht können.

Aber deutsch hin oder her - gelegentlich scheint Gilliam der Ansporn verloren gegangen zu sein. Die Regie wirkt zuweilen etwas lasch und nach dem Abspann geht man ohne bleibenden Eindruck aus dem Kino. Das gewisse Etwas fehlt.



Fazit: Hübsch gemacht, nett gemeint, aber leider etwas zu belanglos umgesetzt. Bei allen guten Aspekten muss man "Die Gebrüder Grimm" aber nicht gesehen haben - erst recht nicht im Kino. Nur für Comedy-Fans, oder als Abschluß für einen Videoabend.

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